Segeln ist quasi ein Rundum-Paket von unterschiedlichsten Erlebnissen. Dazu gehört natürlich die sportliche Herausforderung, wenn es heftig weht und jedes Manöver zum Kraftakt wird.

Dazu gehört aber auch das Naturerlebnis, wenn das Schiff fast lautlos durch das Wasser gleitet, Delfine neben der Bordwand auftauchen oder sich in der Nacht viel mehr Sterne zeigen als in einer Großstadt. Und dazu gehört auch der Abenteuer-Gedanke, weil man den Wind, der einen letztlich antreibt, zwar berechnen und beobachten, aber niemals beeinflussen kann.

Segelboote kann man grob in Jollen (mit aufholbarem Schwert) und Kielboote (mit fixem Kiel) aufteilen. Weitere Kategorien wären dann Einrumpf- und Mehrrumpfboot sowie etliche weitere Möglichkeiten hinsichtlich der Takelung, des Materials und des Unterwasserschiffs.

Wie bei Motor- ist auch bei Segelbooten das Angebot auf dem Neu- und Gebraucht-Markt sehr groß. Fachzeitschriften liefern mitunter wertvolle Tipps hinsichtlich eines Secondhand-Kaufs. Auch die Vorab-Lektüre eines Ratgebers kann nicht schaden.

Nachfolgend wollen wir drei Kategorien kurz unterscheiden, die auf europäischen Binnen- und Küstengewässern am häufigsten anzutreffen sind. 

Segelboot Typen:

Jollen sind kleine, offene Freizeitboote in einer Größenordnung von zwei bis sechs Metern. Sie sind ideal für Freizeitsegler geeignet und dafür gedacht, bei leichten bis mittleren Windbedingungen in Binnengewässern beziehungsweise in Küstennähe eingesetzt zu werden. Charakteristisch für das Segeln einer Jolle ist der enge Kontakt zum Wasser.

Im Gegensatz zu großen Yachten erhält eine Jolle ihre Stabilität auf dem Wasser nicht durch ein unter dem Boot angebrachtes Kielgewicht – also einen fixen Kiel, einen Schwenk- oder Liftkiel –  sondern durch den Einsatz eines aufholbaren Schwerts und des eigenen Körpergewichts. Jollen sind relativ leichte Boote, die mit einem Bootstrailer schnell und unkompliziert transportiert werden.

Daysailer sind am Rumpf ähnlich wie eine Jolle gebaut und sehr formstabil. Sie sind eine moderne Bezeichnung für kleine Segelyachten und in puncto Länge zwischen sechs und neun Metern Länge anzusiedeln. Die Bezeichnung Daysailer ist nicht einheitlich definiert, meint aber meist Boote, die für Tages- oder Wochenendausflüge vorgesehen sind. 

Daysailer besitzen oftmals eine kleine Kajüte, in der Dinge gestaut werden können oder zumindest einmal eine Nacht an Bord verbracht werden kann. Sie besitzen mehr Nutzwert als eine Jolle und sehen oftmals etwas stylischer aus als eine Segelyacht.

Segelyachten besitzen eine gehobenere Ausstattung als Daysailer und eine veritable Kajüte. Sie sind mit einem fixen Kiel, einem Schwenk- oder Lift-Kiel ausgestattet und durchaus für lange Reisen geeignet. Die gebräuchlichste Form von Segelyachten ist die Slup, eine Segelyacht mit zwei Hauptsegeln (Großsegel und Vorsegel). Bei den zweimastigen Segelyachten unterscheidet man anhand des Riggs zwischen Schoner, Ketsch und Yawl. 

Bei Schonern ist der achtere (hintere) Mast höher als der vordere (oder beide sind gleich hoch), Bei Ketschen und Yawls ist der achtere Mast kleiner als der vorn stehende Großmast.

Was ist bei der Segelboot Versicherung zu beachten?

Als Eigner benötigen Sie einen umfassenden Versicherungsschutz, denn die reguläre private Haftpflichtversicherung greift in den meisten Fällen nicht oder nur in einem unverhältnismäßig kleinen Rahmen.

Notfalls haften Sie sogar mit Ihrem gesamten Vermögen. Daher ist es wichtig, für den Ernstfall gut abgesichert zu sein. Die individuellen BAVARIA-Deckungskonzepte der Sportbootversicherungen bieten Ihnen weltweiten Schutz mit der Yacht-Haftpflichtversicherung und decken Sach- und Personenschäden beim Gebrauch der Yacht großzügig ab – ähnlich einer Kfz-Versicherung für Landfahrzeuge und abgestimmt auf Ihre individuellen Bedürfnisse.

Auch im Falle von schuldhaft verursachten Schäden durch Dritte an Ihrem Schiff sind wir für Sie da! Kann der Unfallgegner den verursachten Schaden nicht zahlen, erhalten Sie umfassenden Schutz durch unsere Ausfalldeckung, die die Kosten der Gegenseite trägt.

Die BAVARIA AG Allgefahrendeckung bildet den Rahmen unserer Kaskoversicherung.


Alles ist versichert, was nicht ausdrücklich ausgeschlossen ist. Der Leistungsumfang einer üblichen Vollkaskoversicherung wird damit deutlich erhöht– anders als bei einer Einzelgefahrendeckung, bei der alle versicherten Gefahren einzeln aufgelistet sind. Alles was nicht aufgeführt wird, ist auch nicht versichert.